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Die Trauben-Eiche ist Baum des Jahres 2014

Trauben-Eiche (Quercus petraea) Die Trauben-Eiche die langlebige Robuste mit einer Überraschung Wie jedes Jahr schreibt Herr Prof. Dr. ANDREAS ROLOFF, Baumbiologe an der TU Dresden, Forstliche Fakultät in Tharandt, den Text für unser grünes Faltblatt. (siehe Shop). Wir stellen den Text in unsere Homepage. Diesmal in einer neuen Variante. Sie finden den vollständigen Faltblatttext, aber hier ist er um einige Sätze erweitert. Der Prof. hat zur Trauben-Eiche  - die auch Winter-Eiche genannt wird, weil die Blätter oft bis zum Frühjahr am Baum bleiben, so viel Interessantes mitzuteilen, dass es den gedruckten Umfang des grünen überschritten hätte. Andererseits wollten wir es Ihnen nicht vorenthalten. Daher dieser Weg. Ich, Silvus Wodarz, führe Sie im Folgenden durch den Text des Prof. Sämtliche Fotos sind von ihm - mit Ausnahme der Holzschale und der Eicheln. Diese kommen aus dem Atelier Wallner. Auch haben wir dieses Mal meinen Text mit einigen farbigen Skizzen "aufgelockert". Frau Friederike Rave hat sie für das Kinderfaltblatt geschaffen. Bilder sind manchmal "sprechender" als Worte. Zum Kapitel Charakteristika, Erkennungsmerkmale: 

Trauben-Eiche stand im Mittelpunkt

Eine der vielen Fragen war die nach dem „Umgang“ mit der unverträglichen, vitalen Buche in Eichen-Buchen-Mischbeständen.

Bericht und Fotos von der Trauben-Eiche-Tagung in Bad Colberg-Heldburg 


Bei anderen gesehen...

ein sehr gelungener Artikel über die Trauben-Eiche aus der Illustrierten LandTräume "Wer wird denn sonst schon 1000 Jahre?" >>



Fotos: A. Roloff


Ausrufung des 26. Baum des Jahres, am 24. Oktober 2013 in Berlin,
Fotos: Uwe Conrad, Gera


Karls Tür

Unter dieser Überschrift berichtet DIE ZEIT Nr. 16 vom 10.4.14 über die lesenswerte Geschichte einer Tür, die Karl der Große täglich benutzt hat, wenn er in Aachen war. Die Tür ist aus heute ca 1500 Jahre altem Holz. Der Autor vermutet, sie sei aus dem Holz einer Trauben-Eiche, die dieses Jahr der Baum des Jahres ist.
Über das Verhältnis der Zeitgenossen Karls des Großen zum Wald heißt es:
„Das undurchdringliche Gehölz galt um 800 als Hindernis bei der Besiedlung....Im Capitulare de villis, dem karolingischen Hofgütererlass heißt es: Zur „guten Obhut“ (custodia) gehöre es, Rodungen und kultiviertes Land vor der Rückeroberung durch den Wald zu schützen. Man dürfe aber auch nicht „zulassen“, dass die Wälder, „da wo sie sein sollen, kahl geschlagen und zugrunde gerichtet“ werden. In diesem Dokument karolingischer Regierungskunst erscheint rudimentär eine Strategie der Nachhaltigkeit. Ihr Schlüsselbegriff: praevidere = vorausschauen und vorsorgen.“


 

 

Baumschutz ist Bürgerpflicht!
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Baumkönigin

Miriam Symalla Baumkönigin 2014