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Zum Kapitel Charakteristika, Erkennungsmerkmale:
1) Stiel- und Trauben-Eiche sind schwer zu unterscheiden

Zur Erinnerung an den Start der Aktion Baum des Jahres ein Hinweis. Wir haben Anfang der 1980er schon das Emblem mit den Eichenblättern verwendet.
Nun aber zum Kapitel Charakteristika und Erkennungsmerkmale.
Stiel - und Trauben-Eiche sind sich sehr ähnlich und daher schwer zu unterscheiden. Der Prof. versucht es, Ihnen zu erleichtern.
weiter zu 1a)

2) Habitus

Doch ganz schön kompliziert. Haben Sie es verstanden und behalten welcher Stiel (der der Frucht oder der der Blätter) Namen gebend ist?
Und es geht gleich weiter mit der Ähnlichkeit beim Habitus. Weiter zu 2a) 

3) Rinde

Gerade Stämme sind in der Regel am Holzmarkt gefragter als "krumme"
und das macht auch den Preisunterschied. Nebenbemerkung: das gilt auch für andere Holzarten und in dieser Beziehung sind besonders die (geraden, gefragten) Nadelhölzer oft im Vorteil.
Der nächste Abschnitt beginnt zwar mit der RINDE aber der Prof, geht danach gleich zur HÖHE und STÄRKE (Dicke) über. Bei seinen Recherchen vor Ort hat er feststellen können/müssen, dass häufig Trauben- und Stiel-Eichen nicht korrekt bezeichnet worden sind. Er schildert  schließlich begeistert seine Eindrücke bei einer Reise nach England. Dort hat er sehr alte Eichen besucht.
Er ist so begeistert, dass er Ihnen einen Besuch dieser alten Recken empfiehlt!
weiter zu weiter zu 3a) 

4) Blätter

Die Anregung in Deutschland die Ausweisung von "National-Erbe-Bäumen" vorzunehmen, greifen wir auf. Wir bitten um begründete Vorschläge. (nicht nur Trauben-Eichen!). Wir werden diese dann besprechen und das weitere Vorgehen festlegen. Siehe dazu unseren AUFRUF auf der Startseite.
Der Abschnitt 4a) beginnt mit Text, der aus Platzgründen nicht im grünen Faltblatt  abgedruckt ist. Der Prof, kommt kurz noch einmal auf die Blätter und deren Herbstfärbung zu sprechen. Schließlich erklärt er die "Absprünge", die es bei der Trauben-Eiche wie bei Pappel und Weide gibt und die Johannistriebe. Weiter zu 4a) 

5) Blüten

Man muss schon sehr nahe rangehen, wenn man die Blüten (männlich: Kätzchen und weiblich: "rote Narben" am Ende der eben ausgetriebenen Zweige) erkennen will. Sie erscheinen zudem erst mit dem Baumalter von 20 - 40 Jahren. Nicht zu übersehen sind aber die Früchte = die Eicheln. Sie kennt wohl jeder. Sie sitzen in einer "Mütze" wie der Botaniker es nennet - ich würde eher "Becher" dazu sagen (wer sitzt schon in einer Mütze?). Sie haben eine harte Schale, die sie botanisch zu "Nüssen" machen. Und dann erzählt der Prof. wofür Eicheln gut sind/oder waren. Sie werden staunen.
"Die besten Schinken wachsen unter/auf den Eichen" ist eine alte Bauernweisheit. Sie meint, dass die in den Wald getriebenen Schweine sich an  Eicheln satt fressen, was eine gute  Fleischqualität zur Folge hat. (Früher war die "Waldweide" sehr üblich). Die Bezeichnung "Mast" für den Behang von Eicheln und Buckeckern mag hier den Ursprung haben. Heute ein forstlicher Fachausdruck - z. B. "Vollmast" = reichlicher Behang. 
Vögel (Eichelhäher!) und Kleinsäuger ( Eichhörnchen) tragen zur Vermehrung von Eichen auch dadurch bei, dass sie sich Wintervorräte verstecken (unter Moos, in Erdlöchern usw.) und diese dann nicht vollständig wiederfinden. Im Frühjahr entsteht so mancher Eichennachwuchs. (Die Förster nennen das "Hähersaat".) Und was man sonst noch aus/mit Eicheln machen kann bis zum Basteln von Spielzeug ... Weiter zu 5a) 

6) Pfahlwurzler

"Steht fest wie eine Eiche" - ein Vergleich mit der Standfestigkeit eines Menschen, Der Grund ist die tief im Erdreich verankerte Wurzel von Eichen. 
Sie erfahren auch von einer interessanten (aber logischen) Beobachtung bei der Veränderung des Grundwasserhorizonts  - hier "Erhöhung"…weiter zu 6a) 

 

7) Ökologie und Vorkommen

Der Prof. kommt nun zum Kapitel Ökologie und Vorkommen. Er informiert über die fast ganz Europa umfassende Verbreitung der Trauben-Eiche.
Er spricht die Standorte der Trauben-Eiche an (trockener und nährstoffärmer als die der Stiel-Eiche) - besonders die bekannten Spessarteichen.

weiter zu 7a Ökologie und Vorkommen.