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Die Erfindung der Nachhaltigkeit.


Leben Werk und Wirkung des Hans Carl von Carlowitz


Ein Wort geht um die Welt: "Nachhaltigkeit", "sustainnable development" - der Begriff ist genau 300 Jahre alt.

Der kursächsische Silberbergbau verbrauchte Unmengen von Holz. Der Oberberghauptmann Hans von Carlovitz sorgte sich zu Recht um die gesicherte Versorgung mit Holz. Mit bemerkenswertem Weitblick hat er in seinem Buch "Sylvicultutra oeconomica"  für die Forstwirtschaft das Prinzip der "nachaltenden", der "haushälterischen" Nutzung der Wälder formuliert. Etwas verkürzt: "nicht mehr ernten als nachwächst".
"Nachhalten" bedeutet für ihn das Austarieren von Ökologie (nachwachsen) und Ökonomie (nutzen). Dieses Prinzip ist auch auf viele andere Bereiche unseres Handelns anwendbar. So hat "Nachaltigkeit" heute schon fast eine inflationäre Anwendung. Man muss schon genau hinhören/hinsehen.
Wer sich eingehender informieren möchte findet zahlreiche Veröffentlichungen. Eine, "Die Erfindung der Nachhaltigkeit" aus dem Oekomverlag, stellen wir ihnen vor.

>> hier ein kleiner Einblick (pdf)


Sächsische Carlowitz-Gesellschaft (Hrsg.)
oekom verlag, März 2013
broschiert, 16,5 x 23,5 cm, 285 S.
ISBN 978-3-86581-415-9
24,95 EUR, 25,70 EUR (A), 34,90 sfr


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