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Zum Kapitel Charakteristika, Erkennungsmerkmale:
1) Es ist die Lärche (und nicht die Nachtigall)!

Der Prof. sagt zunächst etwas zu dem bei Nadelbäumen unüblichen Verhalten der Europäischen Lärche – in jedem Herbst ihre Nadeln abzuwerfen. Das machen sonst bei uns nur die Laubbäume mit ihren Blättern. Nebenbei gesagt: Blätter und Nadeln haben eigentlich dieselbe Funktion.
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2) „Silser Kugeln“

Nun wissen Sie, dass auch die Wissenschaftler die Gründe für das  Abwerfen der Europ. Lärchen-Nadeln in Herbst nicht recht kennen. Sie erklären es als Vorteil für die Europäische Lärche, ein Baum des Hochgebirges mit extremen Klimadaten. Jetzt macht der Prof. einen Schlenker zu den „Silser Kugeln“. Er weiß inzwischen, was die sind und informiert nun Sie. Hat das noch etwas mit Lärchennadeln zu tun? Weiter zu 2a) 

3) Habitus

Woran erkennt man, wenn es um eine Europäische Lärche geht, dass es eine ist? Von weitem schon am Habitus,an dem Gesamterscheinungsbild, der Silhouette des Baumes. Das gilt für jede Baumart ist aber auch abhängig vom Umfeld. Im Wald sind die Baumkronen meist schlanker als im Freistand, weil im Wald die Konkurrenz der Nachbarn keine riesige Krone zulässt. Im Freiland ist Platz genug auch für die Ausbildung einer großen, breiten Krone, die fast den gesamten Stamm bis unten bedeckt. Auf Weiden können Sie häufig sehen, dass nur der Verbiss durch das Vieh die Kronenbildung nach unten begrenzt.
Sie werden auch etwas über „Kandelaberlärchen“ erfahren (Leuchter aus Lärchenholz?), über die Japanische Schwester der Europ. Lärche und wieder über eine „Ungewöhnlichkeit“ der Europäische Lärche, die Kurz- und Langtriebe ausbildet. weiter zu 3a) 

4) Borke

Die Europäische Lärche kann zu mächtigen Stämmen heranwachsen. Wir kommen noch später zu dem Thema. Jüngere Bäume sind noch biegsam und es kann am Hang zu „Säbelwuchs“ kommen. Wieso? Die Borkenstruktur alter Lärchen ergibt eindrucksvolle Bilder (das ist schon „Kunst“ der Natur) und die  Herbstverfärbung ist „umwerfend“. Weiter zu 4a) 

5) Blüte

Nach Stamm und Borke kommt der Prof. zur Blüte. Was Sie da zu sehen bekommen – wenn Sie im März nahe genug herangehen – bezeichnet der Prof. als „wahres Naturwunder“. Lesen Sie, was er damit meint. Weiter zu 5a) 

6) Zapfen und Samen

Nach der Blüte zu den Zapfen der Europäische Lärche. Diese sorgen über mehrere Jahre für die Verbreitung der Samen zu günstigen Zeiten mit höherer Luftfeuchtigkeit. Die Natur hat sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um für die Sicherung und Verbreitung der Art zu sorgen. Überlegen Sie bitte mal, auf welchen unterschiedlichen Wegen Samen verbreitet werden. Über Land, durch die Luft, zu Wasser, über Tiermägen…weiter zu 6a) 

7) Champion Trees

Jetzt kommt der Prof. zu den mächtigen Baumgestalten, den „Champion Trees“. Er erzählt begeistert von seinen Eindrücken in den Schweizer Alpen. Das ist beinahe schon „Fremdenverkehrswerbung“, die er da betreibt, aber bei diesen großartigen Anblicken kann man schon ins „Schwärmen“ geraten. Ich empfehle, sich die Fotos zu vergrößern und bis ins Detail anzusehen wie die Borken, die Zapfen oder den wunderschönen Stammfuß des Titelbildes.
Er weist Sie auch auf unseren inzwischen Jahr für Jahr durchgeführten Aufruf zur „Meldung“ von Ihnen bekannten bemerkenswerten Bäumen des Jahres hin. Auf der Homepage fragen wir nach starken, hohen oder sonst wie bemerkenswerten Bäumen. Holen Sie Infos von der Homepage und machen Sie bitte mit. weiter zu 7a) 


zu 8) Nun kommen wir zum Kapitel Ökologie und Vorkommen. 

 

Baumkönigin

Isabel Zindler Baumkönigin 2012