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GEDICHT zum Tag des Baumes

 

Ewig grünend

 

Als Baum des Jahres* Zwanzigsiebzehn

 

steht heut’ die Fichte im Blickfeld,

 

ihr Wert wird oftmals übersehn,

 

Aufmerksamkeit sie jetzt erhält.

 

 

 

Den Menschen bringt sie große Freude

 

zur Weihnachtszeit und als Maibaum,

 

in mancher Gegend streut man gerne

 

Zweige, wenn sich die Paare trau’n.

 

 

 

Klangböden edler Violinen

 

werden aus Fichtenholz gefügt,

 

in aller Welt auf großen Bühnen

 

sind sie die Seele der Musik.

 

 

 

Sie ist begehrt für viele Zwecke

 

beim Bau und in der Industrie,

 

viel Wirkstoffe für die Heilkunde

 

in reichem Maße spendet sie

 

 

 

zur Anwendung bei mancher Krankheit

 

als Salbe, Sirup oder Tee –

 

lindert Asthma und anderes Leid,

 

vertreibt sogar die Neuralgie.

 

 

 

Enthalten ist in jungen Trieben

 

Vitamin C und  Picein*,

 

auch ist bekannt, die Menschen lieben

 

den Harzgeruch von Baumes Kien,

 

 

 

zur Sauna gern den würzig Aufguss

 

mit Fichtennadelkonzentrat,

 

bei Gelenkschmerz und Hexenschuss,

 

Fichtentinktur Heilwirkung hat.

 

 

 

Der schöne Baum ist Segensbringer,

 

verkörpert Hilfe, Hoffnung, Kraft –

 

er gilt als Todesüberwinder,

 

der Lichtbindung zum Himmel schafft.

 

 

 

Seit Urzeit ist er axis mundi* –

 

Lebensbaum und Weltenachse –

 

symbolisiert das Operāri*,

 

dass er ewig grünend wachse.

 

© Syrdal 2017

 

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*Baum des Jahres = © Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung

*axis mundi = Weltenachse

*Operāri = der Gottheit dienen

*Picein = zählt zur Wirkstoffgruppe Salicylalkoholglykoside

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