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Trauben-Eiche-Tagung


Trauben-Eiche-Tagung der Baum des Jahres Stiftung



Kurzbericht von Dr. Silvius Wodarz

Die Tagung fand am 4./5.6.14 in Bad Colberg-Heldburg statt. (Südthüringen):

Partner der Baum des Jahres Stiftung waren Thüringen Forst, der Deutsche Forstverein und die ANW-Landesgruppe Thüringen. 
Wir danken für die Unterstützung.

In einem vielseitigen Vortragsprogramm am ersten Nachmittag stand die Trauben-Eiche, der Baum des Jahres 2014 im Mittelpunkt. (In der Kaffeepause gab es keinen
Eichelkaffee – der ist überwiegend „gesund“ und nicht belebend. Aber der von den „Burgfrauen“ gereichte Kuchen war hervorragend). 
Die Diskussion der Vorträge war sehr rege.

In einem sehr gut besuchten öffentlichen Vortrag am Abend hat der Forstbotaniker Prof. Dr. Rolloff aus Tharandt die Trauben-Eiche in auch für Laien zugänglichen, 
(z. T. launischen, mit Trommelschlag begleiteten) Worten zusammenfassend vorgestellt. Den großen Zuspruch auf diese öffentliche Einladung werden wir bei die Programmgestaltung zukünftiger Vortragseinladungen berücksichtigen.



Der Vormittag des zweiten Tages fand als Exkursion in Trauben-Eichen Bestände im Forstamt Heldbrug statt. Thema: Trauben-Eichenwirtschaft.
Thüringen Forst will den Trauben-Eichen Anteil zumindest halten, wenn möglich sogar erhöhen.

In drei Trauben-Eichen Beständen unterschiedlicher Entwicklung hat das Forstamt seine Vorstellungen überzeugend begründet, vorgeführt und zur Diskussion gestellt.
„Die Erhaltung bzw. die Erhöhung der Eichenflächen in Thüringen ist keine leichte Aufgabe und erfordert konsequentes Handeln“ heißt es in einem Flyer von Thüringen Forst. (Also keine „Wildnis“).


Eine der vielen Fragen war die nach dem „Umgang“ mit der unverträglichen, vitalen Buche in Eichen-Buchen-Mischbeständen. (Von der Verjüngung bis ins bekannt hohe Alter der Eichen).

Ich gestatte mir die Variation auf eines unter Forstleuten bekannten (bösen) Spruches:
„Wie gut hat‘s doch die Forstpartie, die Buchen* wachsen ohne sie. 
(und füge die Zeile hinzu)
Eichen dagegen muss man hegen und pflegen“.

*Im Originaltext „..die Bäume...“:


Die Tagung konnten wir bei sehr gutem Wetter mit einem von Thüringen Forst ausgerichteten Piknik im Wald zufrieden und dankbar beschließen.

 

Fotos von D. Krieger

 

 

Baumkönigin

Miriam Symalla Baumkönigin 2014